
Noch vor der Beschäftigung mit den politischen Parteien steht hier eine
politisch engagierte Person im Zentrum. Das Gespräch der 7. Klasse aus
Bern mit der national bekannten Politikerin soll den Schülerinnen und
Schülern Anregungen geben, selber einen Kontakt mit einer Politikerin
oder einem Politiker aufzunehmen und ein Gespräch vorzubereiten.
Der Erfahrungsbericht dient entweder als Basis für die Vorbereitung oder
als Vergleichsbasis für die Auswertung.
Variante 1: Text als Basis für die Vorbereitung
• Ausgehend vom Text beantworten Gruppen folgende Fragen im Hinblick auf
den Kontakt mit einer Politikerin/einem Politiker:
- Welche Erwartungen hatten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse
vor dem Gespräch (Heft S. 13, 14, 17)? Sind es die gleichen, wie wir sie
auch haben?
- Welche Fragen standen im Gespräch der 7. Klasse mit Frau Beerli im Vordergrund?
- Welche Fragen davon interessieren auch uns und sollten bei unserem Gespräch
auch angesprochen werden.
- Welche uns wichtigen Fragen wurden im Gespräch mit Frau Beerli nicht
gestellt und sollten bei unserem Kontakt mit einer Politikerin/einem Politiker
unbedingt vorkommen?
• Nun bereitet die Klasse selber ein Gespräch vor. Als Hilfe dabei
dient KM 73-1 aus «Arbeitswelten»
Variante 2: Text als Vergleichsbasis für die Auswertung
• Wenn in der Klasse ein Kontakt mit einer Politikerin/einem Politiker
stattgefunden hat, können die gemachten Erfahrungen mit denjenigen der Klasse
aus Bern verglichen werden:
- Wurden unsere Erwartungen an das Gespräch erfüllt? Einzelauswertung
auf Skala:
ganz zufrieden - teilweise zufrieden - teilweise unzufrieden - ganz unzufrieden
- Wie sieht die gleiche Skala für die Klasse aus Bern aus?
- Welche Klasse ist mit dem Verlauf des Gesprächs zufriedener?
- Sucht Gründe für Zufriedenheit / Unzufriedenheit in der Klasse
aus Bern und bei euch.
Bemerkungen zum Text
Folgende Themen wurden im Gespräch mit Frau Beerli angesprochen: persönlicher
Werdegang und Karrierepläne, aktuelle Ereignisse (Irakkrieg), Sprache
der Politikerinnen und Politiker, Jugendpolitik, Politik als Teamwork, Verteilung
von Finanzen im Staat, Medien und Politik, das Bild der Politikerin von den
Jugendlichen.
Das Gespräch mit einer (für Jugendfragen sensibilisierten) Politikerin
zeigt, dass sich die zwei Gruppen selten zu Gesprächen begegnen. Beide äussern
Erwartungen an die andere, finden oft auch recht schnell Gründe, weshalb
in spezifischen Sachfragen halt doch wenig zu machen ist usw. Oft bleibt das
Gespräch deshalb ein isoliertes Ereignis.
Sinnvoll wäre deshalb (für beide Gruppen), statt einem Einzelgespräch
eine Serie von thematisch festgelegten Gesprächen mit der jeweils gleichen
Person zu vereinbaren.
Kontakte zu nationalen Politikerinnen und Politikern über www.parlament.ch.
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